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Nach welchen Kriterien wählt Ecover die Rohstoffe aus, die verwendet werden?

Ecover verwendet nur Rohstoffe auf pflanzlicher Basis und Mineralien, die folgende Kriterien erfüllen müssen:

  • nachwachsend bzw. in sehr großen Mengen vorhanden,
  • schnell und vollständig biologisch abbaubar,
  • gering toxisch für das Wasserleben,
  • hohe Hautverträglichkeit


Welche Rohstoffe auf pflanzlicher Basis verwendet Ecover?

Ecover verwendet Rohstoffe wie Kräuter-, Stärke- und Holzfasern (Zellulose), Raps-, Sonnenblumen-, Kokosnussöl und ätherische Öle von der Orangenschale oder von anderen Pflanzen. (ätherische Öle = destilliert aus Pflanzenteilen)
Dieses Rohmaterial wird entweder direkt oder nach der Weiterverarbeitung eingesetz. Mit der Weiterverarbeitung stellen wir sicher, dass die volle Reinigungskraft der Natur ausgenutzt werden kann. Während der Verarbeitung versuchen wir so nah wie möglich am Original-Rohstoff zu bleiben. Wir nennen diesen Prozess „sanfte Chemie“. Neben pflanzlichen Rohstoffen verwenden wir auch Mineralien und mineralische Derivate, wie Sand, Kalk, Zeolith, Silikat. Diese Mineralien sind in der Natur in sehr großen Mengen vorhanden (z.B. besteht die Erdoberfläche zu 75% aus Silikat). Hier besteht keine Gefahr, dass diese bei der Gewinnung zur Neige gehen oder das Ökosystem nachhaltig geschädigt wird. Die Gewinnung von Erdöl z.B. ist dagegen schädlich und die Vorkommen werden ohne Rücksicht auf die Erneuerbarkeit abgebaut.


Welchen Vorteil haben Rohstoffe auf pflanzlicher Basis? 

Rohstoffe auf pflanzlicher Basis haben folgende überzeugende Vorteile:
es besteht (bei

  • vernünftigem Umgang) keine Gefahr, dass sie zur Neige gehen, da sie nachwachsend sind
  • sie sind schnell, einfach und vollständig biologisch abbaubar, deshalb ist die Belastung der Umwelt minimal – ein Vorteil auch für Mensch und Tier
  • die Verarbeitung pflanzlicher Rohstoffe erfordert nur eine geringe Menge an Energie, d.h., der Beitrag zum Treibhauseffekt ist deutlich niedriger. Im Vergleich dazu entstehen bei der Gewinnung und Verarbeitung von Erdöl Abfallprodukte, die nur sehr schwer abbaubar sind; petrochemische Inhaltsstoffe hinterlassen stabile Metabolite (Reststoffe) in der Natur
  • sie verursachen keinen Schaden in der Umwelt. Das ist nicht der Fall bei der Extraktion, des Transports, der Veredlung und der Verarbeitung von petrochemischen Rohstoffen (denkt man hier nur an die enormen Schäden bei der Erdölkatastrophe Exxon Valdez 1989 und deren Auswirkung auf die Meere, Küstenbereiche und die Wirtschaft des Landes!)
  • an der Produktion pflanzlicher Rohstoffe ist ein wesentlich größerer Teil der Bevölkerung partizipiert als an der Erdölraffinierie; vom Erdöl profitieren nur ein sehr geringer Teil, wie die Erdöl-Firmen und Öl-Scheichs)